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Frankenthal: Erfolgreiche Vermisstensuche in Bad Dürkheim

Frankenthal: Erfolgreiche Vermisstensuche in Bad Dürkheim

Am gestrigen Sonntag, den 23. Juni 2024, wurde die Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik der Feuerwehr Frankenthal zu einer bereits seit über 30 Stunden dauernden Vermisstensuche in Bad Dürkheim hinzugezogen. Bereits mehrere Hundestaffeln sowie Polizei und Feuerwehr suchten seit Samstagfrüh einen 80-jährigen demenzkranken Mann, der seit Freitagabend vermisst wurde. Verschiedene Spuren wurden seither ohne Erfolg abgearbeitet. Gegen 14 Uhr kam die Rettungshundeeinheit aus Frankenthal in Bad Dürkheim an. Nach einer Fachberatung im Rahmen der Vermisstensuche wurden verschiedene Einsatzgebiete ausgearbeitet und eingeteilt, unter anderem auch eins unweit der Klinik, wo der 80-jährige Mann vermisst gemeldet wurde. Die Flächensuchhunde der Einheit Frankenthal übernahmen das sehr unwegsame Gelände und schickten ihre Hunde dort hinein. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Person von einem Flächensuchhund dort gefunden werden. Da der Mann bereits längere Zeit dort gelegen hat, musste die Rettung zügig eingeleitet werden. Kompliziert wurde die Rettung, da das Gelände extrem steil, unwegsam und zugewachsen war. Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Bad Dürkheim schnitten mit Kettensägen den Weg frei und versuchten einen Zugang zu schaffen. Gleichzeitig versorgte der Rettungsdienst samt Notarzt die Person an der Unfallstelle. Um aus diesem schwierigen Gelände eine sichere Rettung der Person durchzuführen, wurde die Facheinheit “Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen” (SRHT) der Feuerwehr Frankenthal hinzugezogen. Im Rahmen der Absprachen wurde gleichzeitig die SRHT-Einheit der Feuerwehr Kaiserslautern alarmiert und mit einem Hubschrauber an die Einsatzstelle verbracht. Schlussendlich wurde die spektakuläre Rettung durch den Hubschrauber Christoph 66 vollzogen. Dieser setzte den Höhenretter nicht nur mit einem Seil an der Einsatzstelle ab, er nahm im Anschluss auch die verletzte Person mit einer speziellen Trage auf und brachte sie in die BG-Unfallklinik. Ein extrem aufwendiger, stressiger Einsatz, der von allen Einsatzkräften viel abverlangt hat. Durch die gute Zusammenarbeit aller konnte die Person letztendlich gefunden und gerettet werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bad Dürkheim, die Motorradstaffel der Feuerwehr Neustadt (Kradretter), die Polizei Bad Dürkheim, der Rettungsdienst, Notarzt des Deutschen Roten Kreuzes, der Hubschrauber Christoph 66 ADAC. Die Rettungshundeeinheiten kamen aus verschiedenen Organisationen unter anderem die Rettungshunde/Ortungstechnik (RHOT) IV der Feuerwehr Frankenthal, die RHOT VII Feuerwehr Zweibrücken, BRH Mittelpfalz, BRH Ludwigshafen-Mannheim, Rettungshundestaffel des Landkreises Kaiserslautern, Rettungshunde Weidenthal, Rettungshundestaffel und Drohneneinheit Leininger Land, die Spezialkräfte der Einheit “Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen” der Feuerwehr Frankenthal und Berufsfeuerwehr Kaiserslautern.

 
Quelle
Feuerwehr Stadt Frankenthal, Nordring 3, 67227 Frankenthal Redaktion: Gisela Böhmer / Thomas Bader (Pressesprecher)
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